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Wissenwertes zum Vermittlungsablauf
Sie haben sich entschlossen, einem "Tierschutzhund" ein Zuhause zu geben? Prima! Vorab möchten wir Ihnen gerne einen kleinen Einblick geben, denn es bedarf einiger Vorbereitung, ehe der Hund in sein neues Zuhause ziehen kann. Unsere Hunde haben alle eine Vergangenheit, werden oftmals in eine Tötung "entsorgt" oder irren ziellos umher, weil man sie ausgesetzt hat. Im günstigsten Fall handelt es sich um einen Hund, den der Besitzer aus den verschiedensten Gründen nicht mehr behalten kann und uns um Hilfe bittet.
Wir versuchen nach bestem Wissen, das Wesen des Hundes einzuschätzen und vermitteln ihn dann entsprechend in "sein Körbchen" Auch wenn man sich auf einen bestimmten Hund fixiert hat, kann es sein, dass wir uns gegen eine Vermittlung entscheiden, wenn verschiedene Faktoren nicht passen. Wir kümmern uns dann gemeinsam um einen passenden Hund und nicht selten wird daraus dann ein Happy End. Um vorab beurteilen zu können, ob die Rahmenbedingungen für den Wunschhund und Sie passen, versenden wir einen Fragebogen und führen ein persönliches Gespräch. Selbstverständlich halten wir uns an die Regeln des Datenschutzes. Sodann vereinbaren wir einen Termin zur sogenannten Vorkontrolle, die durch uns oder einen befreudeten Partnerverein statt finden wird. Nach positivem Abschluß all dieser Formalitäten darf der "Wunschund" dann gerne besucht und ggf. adoptiert werden! Dies alles liest sich sehr bürokratisch, wir aber möchten sicher sein, dass unser Schützling in das für ihn richtige Zuhause ziehen kann. Alle unsere Hunde liegen uns sehr am Herzen und wir versuchen natürlich auch nach dem Einzug des neuen Familienmitgliedes, eine gute Betreuung zu leisten. In den ersten Wochen halten wir gern Kontakt zu Ihnen, um vielleicht die ein oder andere Frage zu klären und auch im weiteren Verlauf freuen wir uns immer wieder, wenn wir etwas von unseren "Ehemaligen" hören oder lesen!
Zu guter Letzt nun etwas zum Thema "Schutzgebühr":
Häufig wird und wurde in letzter Zeit öffentlich über Tierschutz im Ausland, Schutzgebühren und massenhafte Einfuhren von Hunden und Katzen diskutiert. Auch wir sprechen uns selbstverständlich gegen illegalen Tierhandel aus und unterstützen diese Vorgehensweisen in keinster Weise. Dennoch möchten wir mit Herz und Verstand, neben den Notpünktchen aus Deutschland, auch den Hunden im Ausland helfen, deren Not und Leid ungleich größer ist, als hier bei uns im Land. Wir versuchen mit Augenmaß zu helfen und auch ausländische Vereine vor Ort zu unterstützen. Die sogenannte Schutzgebühr ist oftmals unterschiedlich hoch, sie setzt sich zusammen aus Tierarztkosten, Impfungen, ggf Kastrationskosten, Mikrochip, Wurmkur, Reisekosten und anderen notwendigen Dingen. Viele Kleinigkeiten werden durch uns ehrenamtlich und freiwillig abgedeckt, da es dem jeweiligen Hund an nichts fehlen soll. Unsere Hunde werden für die Reise bei TRACES (Trade Control and Expert System) angemeldet. Hierbei handelt es sich um ein verpflichtendes, europaweites Datenbanksystem, welches den gesamten Verkehr von lebenden Tieren und Tierprodukten, überwacht. Alle Veterinärbehörden sind untereinander vernetzt und die Gesundheitsbescheinigungen sind elektronisch erfasst und überall abrufbar.
Für die Schutzgebühr darf keine Spendenquittung ausgestellt werden!
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